Aktuelles

Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Windsbach konnten 1. Vorsitzende Monika Steinhöfer und Kommandant Andreas Schmidt zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Landrat Dr. Jürgen Ludwig, 1. Bürgermeister Matthias Seitz und Kreisbrandinspektor Hans Pfeifer. Nach den Berichten aus dem vergangenen Jahr überreichte Landrat Dr. Jürgen Ludwig Herrn Norbert Reuter das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst, verbunden mit einem Gutschein für eine Woche Urlaub im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain. Solch langjährige, freiwillige Arbeit wäre in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, betonte er, und gebühre einen großen Dank. Auch 1. Bürgermeister Matthias Seitz bedankte sich bei allen Freiwilligen für ihre 24-stündige Einsatzbereitschaft, doch blickte er auch hinter die Fassade jedes Aktiven und bedankte sich speziell bei allen Partnern, die bei Einsätzen auf ihre Männer/Frauen verzichten müssten. So überreichte auch er einen Gutschein für eine Woche Urlaub an Herrn Norbert Reuter, damit er und seine Frau sich gemeinsam erholen könnten.

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Bei den Neuwahlen des Vereinsvorstandes ergaben sich nur einige Änderungen. So wurde unser Alt-Bürgermeister Herr Wolfgang Seidel zum 2. Vorsitzenden, Herr Steffen Heiden zum stv. Schriftführer und Herr Alexander Pittroff als Beisitzer neu gewählt. Den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Frau Melanie Stünzendörfer, Herr Christian Badstübner und Herr Gerhard Gögelein sprach 1. Vorsitzende Monika Steinhöfer einen herzlichen Dank für ihre langjährige Arbeit im Verein aus.

Kommandant Andreas Schmidt überreichte den drei neuen Maschinisten ihre Ärmelabzeichen und dankte ihnen für die Bereitschaft, diese verantwortungsvolle Position auszuüben.

Auch die 1. Vorsitzende Monika Steinhöfer konnte Ehrungen vornehmen. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereines überreichte sie den anwesenden Mitgliedern, die schon von Anfang an dabei sind, eine Anstecknadel und eine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft.

 

Der Verein übergab bei dieser Gelegenheit auch einige Neuanschaffungen. So stellten sie jedem aktiven Mitglied neue THL-Handschuhe und dem Fachbereich Atemschutz eine digitale Atemschutzüberwachung der Marke Pölz „CheckBox 5+1“. Diese Anschaffung dient einer sicheren und vor allem Problem- und Lückenlosen Überwachung der Atemschutzgeräteträger im Atemschutzeinsatz. Stellvertretend für alle Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Windsbach bedankten sich die Ausbilder des Fachbereichs Atemschutz, Michael Großberger, Steffen Stünzendörfer und Heiko Kopp bei der Vorstandschaft des Vereins, die diese Anschaffung zeitnah ermöglicht haben. Durch die Kostenübernahme konnte hier der Haushalt der Stadt Windsbach entlastet werden.

 

 

 

 

Vom 15.-17. Oktober 2014 wurde durch eine Abordnung von 6 Feuerwehrkameraden der neu beschaffte Gerätewagen GW-L 2 beim Aufbauhersteller in Rendsburg abgeholt. Trotz des am Tag der Anreise stattfindenden Lokführerstreikes wurde das Ziel mit nur 2-stündiger Verspätung gegen 18:00 Uhr erreicht. Am zweiten Tag fand die Fahrzeugübergabe sowie die Einweisung bei der Fa. Ziegler statt. Der GW-L 2 ist neben der Normbeladung bestückt mit einem Stromerzeuger, einer Beleuchtungseinheit, einer Motorsäge nebst Zubehör, einer Rettungsplattform sowie einer Schleifkorbtrage. Am Fahrzeug befindet sich auch ein Lichtmast, der mit 6 LED-Scheinwerfern bestückt ist und direkt über den Fahrzeuggenerator versorgt wird. Ferner wurde die Zusatzbeladung "Wasserversorgung" beschafft, diese beinhaltet 2000 m B-Schläuche, verlastet auf 4 Rollcontainern, sowie neben einer Tragkraftspritze div. wasserführende Armaturen, die ebenso auf einem Rollcontainer untergebracht sind. Des weiteren wurden noch 9 Rollcontainer erworben, davon 3 Gitterboxen zum Transport von Material, 2 Rollcontainer Wasserschaden, 1 Rollcontainer Beleuchtung, 1 Rollcontainer Ölspur. Die Beladung dieser Container entstammt überwiegend dem außer Dienst gestellten Gerätewagen, vormals LF 8. Ebenso wurde die Beladung des Ölschadensanhänger auf 2 Rollcontainer übernommen. Diese Sondercontainer werden vor. Anfang November beim Hersteller in Mühlau abgeholt.

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Am 27.6.2014 wurde nunmehr das neue TSF-W für die Freiwillige Feuerwehr Bertholdsdorf ausgeliefert. Neben der Standarbeladung sind auf dem Fahrzeug ein Stromerzeuger, eine Beleuchtungseinheit sowie eine Tauchpumpe verlastet. Der integrierte Lichtmast mit 6 LED-Scheinwerfern lässt sich pneumatisch ausfahren und wird direkt über den Fahrzeuggenerator betrieben, Das neue Fahrzeug ersetzt ein TSF mit dem Baujahr 1971. Dieses Fahrzeug stand bis 1999 in Diensten der FFW Windsbach.

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Um unseren Fahrzeugen ein einheitliches Design zu verleihen und zur besseren Sichtbarkeit in der Nacht wurden drei Fahrzeuge größtenteils neu beklebt und zusätzlich mit Reflexstreifen versehen. Das vierte Fahrzeug, der Gerätewagen, wird noch dieses Jahr ausgemustert werden und wurde daher nicht neu beklebt – der Nachfolger wird das einheitliche Auftreten der Fahrzeuge dann vervollständigen.

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Zwei Verkehrsunfälle am 27.12.2013

Am 27.12.2013 leistete die Feuerwehr Windsbach bei zwei Verkehrsunfällen technische Hilfe und übernahm die Absicherung der Einsatzstelle.

Der erste Unfall, zu dem wir gegen 12.15 Uhr alarmiert wurden, ereignete sich auf der Staatsstraße 2410 zwischen Windsbach und Reuth. Bei diesem Unfall wurde die Fahrerin eines der beiden Unfallfahrzeuge im Fahrzeug eingeklemmt, die Feuerwehr Windsbach unterstützte den Rettungsdienst bei der Befreiung der Person und sicherte die Unfallstelle ab. Trotz der Rettung aus dem Unfallfahrzeug verstarb die Fahrerin noch am Unfallort. Weiterhin wurden der Fahrer des zweiten Unfallfahrzeugs sowie dessen Sohn leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen können den Presseberichten, u.a. dem des BR (http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/verkehrsunfall-windsbach-reuth-102.html) entnommen werden.

Der zweite Unfall ereignete sich gegen 14:20 Uhr auf der Bundesstraße 466 zwischen dem Kreisverkehr Hergersbach und Leipersloh. Da die Fahrzeuge der FFW Windsbach noch für den ersten Unfall disponiert waren, wurde seitens der Leitstelle die Feuerwehren Brunn, Mitteleschenbach, Neuendettelsau und Weißenbronn alarmiert, da von mehreren eingeklemmten Personen ausgegangen wurde. Die Feuerwehr Windsbach fuhr den Unfallort direkt vom ersten Unfall aus an, da hier die Maßnahmen der Feuerwehr bis auf die Verkehrsabsicherung beendet waren. Vor Ort stellte sich heraus, das keine Person eingeklemmt war. Die Unfallbeteiligten wurden auch hier durch den Rettungsdienst versorgt, die Feuerwehr Windsbach unterstützte den Rettungsdienst, übernahm gemeinsam mit den Feuerwehren Mitteleschenbach und Brunn die Verkehrsabsicherung.

Wir bedanken uns bei allen weiteren Einsatzkräften – der Polizei, dem Rettungsdienst, der mit mehreren Fahrzeugen sowie einem Rettungshelikopter vor Ort war, den Feuerwehren Brunn, Mitteleschenbach und Weißenbronn sowie der Feuerwehr Neuendettelsau, die zum zweiten Verkehrsunfall mitalarmiert wurde, die Einsatzfahrt aber vorzeitig abbrechen konnte.